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the new laboratory












Die von uns gegründete Nyiro Girls Secondary School in Kurungu erhielt ein zusätzliches Gebäude, einen Fachklassenraum für Physik- und Chemieunterricht. Gesponsert wurde dieser Neubau von einem Firmenkonsortium unter Führung der Firma Siemens, das in der Nähe einen Windpark zur Stromerzeugung errichtet hat. 




Lang anhaltende Dürreperioden führen immer wieder zu großen Problemen in der Wasserversorgung der Schule.  Es muss zwar niemand in South Horr verdursten, denn es gibt einige Wasserstellen, um die Trinkwasserversorgung zu gewährleisten. Aber in Dürrezeiten gibt es Probleme mit sauberem Trinkwasser, bei der Körperhygiene, beim Wäsche waschen, der Bewässerung des Schulgartens und der Baumneuanpflanzung. Seit Jahren wurde in den Konferenzen daher immer wieder der Wunsch geäußert, die Wellblechdächer der Schule mit Regenrinnen auszurüsten und das Regenwasser in großen Tanks zu sammeln. Der Rotary Club Bad Pyrmont in Verbindung mit den Rotary Clubs von Hameln und Maralal/Kenia haben aus ihren Mitteln Gelder bereitgestellt, die im Rahmen eines Antrages bei Rotary International für ein „Global Grant“ auf 31.000 Euro aufgestockt wurden. Mit diesen Mitteln konnte die Schule mit Regenrinnen, Wassertanks und Solarstrom für Licht in den Klassenräumen und Strom für Computer ausgerüstet werden.Im November 2014 schreibt Rektor Johnson Lenasalia:

"Finally let me take this opportunity to pass our sincere gratitude to all of you who supported us to make this project successful. Initially the children had no even enough water for drinking at school but now, through your support we have more water even to use in our school garden. The lighting system in our school was not there and children and teachers used torches when doing their assignment at night, now we are very happy to say that through your assistance our classes are well lighted at night even a teacher can fully attend to learners including the community members who are willing to be assisted in reading and writing. Thanks and may God bless you."

















Seit vielen Jahren drängen sich 14 Lehrer und Lehrerinnen mit vier bis sechs Hilfslehrern in einem Klassenraum als Lehrerzimmer zusammen. Bücher, Korrekturhefte und Unterrichtsvorbereitungen stapeln sich auf den eng gestellten Tischen, und eine Ecke mit der unvermeidlichen Teeküche muss auch noch freigehalten werden.
Keine guten Arbeitsbedingungen für die Kollegen in South Horr, die bei der großen Raumnot auch noch einen dringend benötigten Klassenraum blockieren.
Mit den Mitteln aus dem Run for Help 2012 und mit einigen Einzelspenden konnten wir der Primary School South Horr einen lang gehegten Wunsch nach angemessenen Arbeitsräumen erfüllen. Unter Mithilfe der Dorfbevölkerung wurde im September 2013 mit den Bauarbeiten für den Administration Block begonnen. Im Dezember 2013 konnte das Gebäude mit einer feierlichen Zeremonie offiziell eingeweiht und der Schule zur Nutzung übergeben werden. Rund 20.000 Euro wurden investiert und damit das modernste und schönste Gebäude in ganz South Horr errichtet.


Aus einem ersten Kontakt mit der Primary School South Horr in 1983 ist eine dauerhafte Schulpartnerschaft mit der Herderschule Bad Pyrmont, einer Grund- und Hauptschule, entstanden. Heute sind sowohl im Gebiet von South Horr als auch in Bad Pyrmont und Umgebung ein Netzwerk von Schulen in das Partnerschaftsprojekt eingebunden.
Mehr darüber in der Projektdokumentation.

2014 Nachhaltiges Projekt 01.doc


Einen Überblick über die Schulen und Kindergärten, die wir in South Horr und Umgebung unterstützen, gibt dieses Kartenblatt.

Lageplan Schulen South Horr Area




 „Gender Balance“, also Gleichberechtigung der Geschlechter,  ist zwar ein Schlagwort, das auch in South Horr angekommen ist, aber doch eher bei den Lehrern und einigen Familien mit Bildungshintergrund. In der streng hierarchisch patriarchalisch orientierten Gesellschaft der Samburu haben es Mädchen und Frauen immer noch schwer, ihr Recht auf Chancengleichheit durchzusetzen. Dies gilt umso mehr, als die Wahrnehmung  von Bildungschancen mit hohen Kosten verbunden ist. Für weiterführende Schulen muss  in Kenya immer noch Schulgeld bezahlt werden. Hinzu kommen die Kosten für  internatsmäßige Unterbringung und Fahrtkosten für die teilweise weit entfernt liegenden Schulen. Gemeindevertreter und Lehrer aus South Horr wünschen sich deshalb seit Jahren eine standortnahe Secondary School für Mädchen. Ein guter Abschluss berechtigt zum Besuch eines College oder der Universität.  Für viele Berufe ist er Voraussetzung für die Zulassung zu einer Ausbildung. Jetzt geht dieser Traum in Erfüllung. Das überragende Ergebnis des Run for Help 2010 und viele Spenden von Privatpersonen und Unternehmen  versetzen uns in die Lage, einen wesentlichen finanziellen Beitrag zum Neubau dieser Schule zu leisten. Als Kooperationspartner für dieses Großprojekt haben wir das Samburu County Council (vergleichbar Landratsamt) und den Councillor South Horr (vergleichbar Bürgermeisteramt) gewinnen können. Im Oktober 2010 wurde mit den Baumaßnahmen in Kurungu begonnen. Im September 2011 wurde die Schule als Nyiro Girls Secondary School offiziell beim Erziehungsministerium registriert und im Februar 2012 hat die Schule mit den ersten zwanzig Schülerinnen ihren Betrieb aufgenommen.
Das Foto zeigt den Bauzustand im Dezember 2011.


Seit 2009 hat die Primary School South Horr (SHPS) Integrationsklassen eingeführt, in denen behinderte und nicht behinderte Schüler zusammen unterrichtet werden. Insbesondere der Lehrer Joseph Lenasalon hat sich dafür besonders eingesetzt. Wir haben seinen Unterricht durch einen finanziellen Beitrag und besondere Lehrmittel gefördert.  
Im Anschluss an eine Konferenz im Dezember 2009 wurde zwischen uns der SHPS ein Vertrag geschlossen, in dem wir uns verpflichtet haben für ein Jahr fünfzig Prozent des Gehalts eines zusätzlichen Lehrers für die Integrationsklassen zu übernehmen. Die andere Hälfte muss die Schule aufbringen, da der Staat zurzeit noch keine Stelle bezahlt.    
Geistig und körperlich behinderte Kinder bekommen dadurch die Chance am Schulunterricht teilzunehmen. Die Integrationsklasse dokumentiert nicht nur einen Fortschritt in der Schule, sondern auch einen großen gesellschaftlichen Entwicklungsschritt, denn früher sind behinderte Kinder versteckt oder sogar getötet worden.



In der Werkstatt der Consolata Mission in South Horr kann geschweißt und getischlert werden. Ein großer Dieselgenerator, ein Elektroschweißgerät  und eine kombinierte Tischlereimaschine machen es möglich. In Gesprächen mit Pater Peter Kariuki wurde die Idee geboren, die Schulbänke nicht mehr im fernen Maralal zu kaufen, sondern zu versuchen, sie in der Werkstatt der Mission selbst zu bauen. Eine Schulbank aus Maralal diente als Modell. Maße wurden genommen, Zeichnungen angefertigt und eine Materialliste erstellt. Drei Mitarbeiter der Mission, die mit den Maschinen umgehen können, haben sich voll ins Zeug gelegt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Je 25 Bänke wurden bereits an die Primarschulen in Sumurai und Loonjorin geliefert. Auch unsere Kostenvorgabe wurde eingehalten. Der Preis war nicht höher als die früher in Maralal eingekauften Bänke. Sogar 3 Lehrerschreibtische mit verschließbaren Schubladen sind gebaut worden und fanden begeisterte Abnehmer in der Schule.  



Auf über 800 Schüler war 2008 die Primary School South Horr angewachsen.
Teilweise drängten sich bis zu 70 Kinder in einem Raum. Mit Mitteln aus dem Run for Help konnten wir den Bau von 3 Klassenräumen, 1 Raum für Bücher und Lehrmaterial und 1 Lehrerzimmer beauftragen. Unter der Leitung von Father Peter Kariuki und in Zusammenarbeit mit einem Bauunternehmer aus Maralal sowie der Mithilfe von Eltern und Schülern wurde der Neubau in nur 4 Monaten fertiggestellt. Bereits Ende Oktober 2008 konnten die neuen Räume im Rahmen einer feierliche Zeremonie, an der die gesamte Bevölkerung von South Horr teilnahm, ihrer Bestimmung übergeben werden.